Hang Giang Loop Vietnam: Tipps und Infos für Ihre Reise
27. Januar 2026
Der Ha Giang Loop ist eine der spektakulärsten Motorradstrecken im Norden der Region. Die Runde umfasst etwa 350–400 km und wird meist in 3–5 Tagen gefahren. Viele Reisende schätzen die Aussichtspunkte wie Heaven Gate, das Song-Lo-Tal und den Ma Pi Leng Pass.
Die Strecke bietet atemberaubende Panoramen, aber auch wechselnde Bedingungen. Du teilst die Straße mit lokalem Verkehr, triffst Baustellen und erlebst wechselhaftes Hochlandwetter.
Im Guide lernst du, welche Reisearten passen: selbst fahren, geführte Tour, Easy Rider oder ohne eigenes Motorrad. Außerdem erläutere ich Führerschein-, Polizeikontroll- und Wetter-Themen kurz.
Vor dem Start klärst du Anreise nach Ha Giang, planst 3–5 Tage Route, legst ein Budget fest und denkst über Gepäck-Strategie nach. Dieser Abschnitt gibt dir einen kompakten Überblick und klare Tipps, damit du realistisch planen kannst.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Warum der Ha Giang Loop im Norden Vietnams so besonders ist
- 2 Beste Reisezeit, Wetter und Tagesplanung für deine Fahrt
- 3 Anreise nach Ha Giang: So kommst du von Hanoi, Sa Pa oder Cao Bang hin
- 4 hang giang loop vietnam: So wählst du die richtige Art zu reisen
- 5 Route und Streckenverlauf: bewährte Loops für drei bis fünf Tage
- 6 Sehenswürdigkeiten und Stopps, die du unterwegs einplanen solltest
- 7 Unterkünfte im Ha Giang Loop: Homestays, Hostels und gute Stopps
- 8 Motorrad, Roller und Ausrüstung: So bereitest du dich richtig vor
- 9 Sicherheit, Straßen und Polizei: typische Risiken und wie du sie vermeidest
- 10 Kosten, Budget und Zeit: Was dich der Loop wirklich kostet
- 11 Fazit
- 12 FAQ
- 12.1 Wie lange dauert die klassische Rundroute und wie viele Kilometer sind es?
- 12.2 Wann ist die beste Reisezeit für die Region im Norden?
- 12.3 Kannst du den Loop auf eigene Faust mit einem Roller fahren?
- 12.4 Lohnt sich eine geführte Tour oder ein Easy Rider?
- 12.5 Wie kommst du am besten hin — von Hanoi, Sa Pa oder Cao Bang?
- 12.6 Was musst du beim Motorradmieten beachten?
- 12.7 Wie sind die Straßenverhältnisse und welche Gefahren gibt es?
- 12.8 Benötigst du einen internationalen Führerschein?
- 12.9 Wie sicher sind Begegnungen mit Einheimischen und Minderheiten in Dörfern?
- 12.10 Welche Stopps solltest du auf jeden Fall einplanen?
- 12.11 Wie findest du Unterkünfte und was ist empfehlenswert?
- 12.12 Welche Ausrüstung und Kleidung sind sinnvoll?
- 12.13 Wie viel Budget solltest du pro Tag einplanen?
- 12.14 Was tun bei Polizeikontrollen oder Problemen unterwegs?
- 12.15 Wie viele Stunden solltest du täglich fahren inklusive Fotostopps?
- 12.16 Gibt es besondere Genehmigungen oder Einschränkungen an der chinesischen Grenze?
- 12.17 Kannst du die Strecke auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Minibus kombinieren?
Wesentliche Erkenntnisse
- Runde: ca. 350–400 km, typisch 3–5 Tage.
- Highlights: Heaven Gate, Ma Pi Leng Pass, Vuong Mansion.
- Fahrbedingungen: atemberaubend, aber wechselhaft und stellenweise anspruchsvoll.
- Reisearten: selbst fahren, geführte Tour, Easy Rider oder ohne Motorrad.
- Planung: Wetter, Führerschein und Polizeikontrollen beachten.
- Mini-Check: Anreise, Route 3–5 Tage, Budget, leichtes Gepäck.
Warum der Ha Giang Loop im Norden Vietnams so besonders ist
Die Route im norden vietnams verbindet schroffe Karstberge mit weiten reisterrassen und langen Passagen. Du fährst eine Panoramastraße, bei der jede Kurve ein neues Motiv bietet.
Panoramastraße durch Karstberge, Pässe und Reisterrassen
Die strecke führt über Pässe wie Ma Pi Leng, durch Canyons und vorbei an terrassierten Feldern. Auf vielen Abschnitten siehst du die markante landschaft, die diesen Loop zu einer der schönsten Straßen macht.
Authentische Begegnungen mit Minderheiten und Dörfern
Entlang der Route triffst du traditionelle dörfer und Volksgruppen wie Hmong oder Dao. Diese Begegnungen sind oft unaufgeregter als an touristischen Hotspots; respektvolles Verhalten wird empfohlen.
Was dich erwartet: 350–400 Kilometer, 3–5 Tagen, wechselnde Straßenverhältnisse
Die gesamte Runde umfasst etwa 350–400 kilometer und ist typisch in drei bis fünf tagen zu fahren. Hauptstrecken sind meist asphaltiert, doch Baustellen und Schotterabschnitte kommen vor.
| Merkmal | Warum wichtig | Praktischer Tipp |
|---|---|---|
| Karstberge | Spektakuläre Aussichten | Langsam fahren, viele Stopps einplanen |
| Reisterrassen | Traditionelles Landschaftsbild | Frühe Morgenstunden für Fotos nutzen |
| Dörfer & Minderheiten | Echtes Kultur-Erlebnis | Respektvoll fragen, vor dem Fotografieren |
Beste Reisezeit, Wetter und Tagesplanung für deine Fahrt
Timing entscheidet: Mit der richtigen Jahreszeit fährst du sicherer und siehst mehr. Plane deine Tour vorzugsweise in März–April oder September–Oktober. Diese Monate bieten meist trockenes Wetter, angenehme Temperaturen und klare Sicht auf die Berglandschaften.
Wann du lieber nicht starten solltest
Meide die Regenzeit und kalte Hochlandmonate. Nässe macht straßen rutschig und verschlechtert Grip sowie Sicht. Schotter- und Baustellenabschnitte werden so deutlich riskanter.
Tagesstruktur und realistische Zeitplanung
Starte am besten zwischen 8:00 und 8:30. Plane etwa 100 km pro tag ein; das reicht für Stopps und Fotopausen.
Rechne mit deutlich mehr stunden als Google Maps angibt. Halt alle 10–30 Minuten kurz an, um Aussichten zu genießen und Energie zu sparen.
Sicherheits- und Komforttipps
- Komme vor Sonnenuntergang am Ziel an.
- Zieh den Zwiebellook an: Hochland kann schnell kühler werden.
- Erwarte spontane Wetterwechsel an exponierten stellen.
Anreise nach Ha Giang: So kommst du von Hanoi, Sa Pa oder Cao Bang hin
Die Anreise nach Ha Giang entscheidet oft, wie entspannt deine Tour startet. Wähle deine Verbindung nach Zeit, Komfort und Tagesplan. Plane eine Nacht in der Stadt, damit du ausgeruht zur eigentlichen fahrt aufbrichst.
Von Hanoi: Busse ab My Dinh dauern etwa 5–6 Stunden. Sleeper-Busse sind beliebt; tagsüber siehst du Landschaft, nachts sparst du Zeit. Beachte: Nachtbusse können sehr früh ankommen (2–3 Uhr).
Sleeper Bus oder Van ab Hanoi: Dauer, Ankunftszeiten und Buchung
Tagsüber entspannter ankommen und direkt einchecken. Nachtbus spart eine Übernachtung, aber du riskierst Ankunft mitten in der nacht.
Von Sa Pa nach Ha Giang: Nachtbus als Verbindung
Sa Pa bietet Nachtbusse nach Ha Giang. Sie sind praktisch, wenn du Zeit sparen willst. Plane Puffer für Check-in und Gepäck.
Mit dem Motorrad aus Cao Bang: Route als Extra-Highlight und Rückgabe-Optionen
Die Strecke aus Cao Bang ist landschaftlich reizvoll und eignet sich als Verlängerung deiner route. Du kannst in Cao Bang einen Roller oder ein Motorrad mieten und in Ha Giang gegen Aufpreis (ca. 20 €) zurückgeben.
„Klare Absprachen zur Rückgabe, Kaution und Versicherung vermeiden böse Überraschungen.“
- Wähle Anreise je Startpunkt: Hanoi = Standard, Sa Pa = Nachtbus, Cao Bang = Roadtrip-Option.
- Tagbus vs. Nachtbus: Tagsüber sieht du die straße, nachts sparst du Zeit.
- Bei Buchung achten: Drop-off nahe deiner Unterkunft, Gepäckhandling und Pufferzeit.
- Plane eine Nacht in der stadt vor Start; Geld abheben, SIM und Offline-Karte organisieren.
| Startpunkt | Dauer / Info | Praktischer Tipp |
|---|---|---|
| Hanoi (My Dinh) | ~5–6 Std.; Sleeper- und Tagbusse | Tagbus für Aussicht; Nachtbus nur mit Ankunftsplan |
| Sa Pa | Nachtbus-Verbindung verfügbar | Ideal für Zeitersparnis; Puffer für frühen Check-in |
| Cao Bang | Motorrad-Option; landschaftliche Route | One-Way-Rückgabe klären (ca. 20 € Aufpreis) |
hang giang loop vietnam: So wählst du die richtige Art zu reisen
Bevor du losfährst, überlege genau, welche Reiseart zu deinem Fahrstil und Budget passt. Deine Wahl beeinflusst Komfort, Sicherheit und wie viel Organisation du übernehmen willst.
Selbst fahren auf eigene Faust: Für wen es passt
Eigene faust lohnt sich, wenn du sichere Fahrpraxis hast und Schotter sowie enge Kehren meisterst. Mit einem zuverlässigen motorrad oder roller bist du maximal flexibel.
Du planst Navigation, Reparaturen und Übernachtungen selbst. Das ist ideal für erfahrene Fahrer, die Freiheit über Komfort stellen.
Geführte Tour als Selbstfahrer: Sicherheit, Gruppe und typische Route
Geführte Selbstfahrer-Touren organisieren Route und Unterkünfte für dich. Guides helfen bei Problemen und erhöhen die Sicherheit.
Typische Gruppen umfassen 12–30 Personen. Du hast noch Kontrolle über dein motorrad, aber weniger Spontaneität.
Easy Rider: entspannt mitfahren und die Landschaft genießen
Bei der easy rider-Option sitzt du hinten und lässt einen lokalen Fahrer steuern. Das ist perfekt, wenn du Fotos machen oder die Aussicht entspannt genießen willst.
Verpflegung und Unterkünfte sind oft Teil des Pakets. Beachte: Du folgst dem Tempo und Plan der Gruppe.
Alternative ohne Motorrad: Kombination aus Motorradtaxi, Minibus und Trampen
Ohne eigenes Gefährt kombinierst du motorrad-taxi, Minibusse und Mitfahrgelegenheiten. Das ist praktisch für touristen, die mobil bleiben wollen, aber nicht selbst fahren.
Nutze diese Mischung, wenn du flexibel bleiben willst, aber keine Fahrverantwortung übernehmen möchtest.
- Checkliste: Willst du selbst fahren? Wie wichtig ist Flexibilität? Wie viel Sicherheit brauchst du? Reisest du solo oder in der gruppe?
Wähle realistisch nach Fahrpraxis, Budget und deinem Wunsch nach Freiheit.
Route und Streckenverlauf: bewährte Loops für drei bis fünf Tage
Für deine Tour ist eine klare Routeneinteilung der Schlüssel, damit du Zeit und Energie richtig einteilst. Die klassische Schleife führt über Ha Giang – Yen Minh – Dong Van – Du Gia – Ha Giang und umfasst je nach Abstechern rund 350–400 kilometer.
Die klassische Rundroute
Diese route ist die Grundlage vieler geführter Touren. Plane etwa 100 kilometer pro tag ein. So bleiben genug Stopps für Aussichtspunkte und Fotopausen.
3‑Tage‑Variante: sportlich
Komprimiert und fordernd: lange etappen, frühe Starts und weniger Zeit für Märkte oder Höhlen. Gut, wenn du mehrere tagen hintereinander kräftig fahren willst.
4‑Tage‑Variante: beste Balance
Die meisten Fahrer wählen diese strecke. Du hast Zeit für Viewpoints, Essen und spontane Abstecher. Ideal, wenn du weder hetzen noch zu viel pausieren willst.
5‑Tage‑Variante: entspannt eintauchen
Fünf tage erlauben Marktbesuche, Dorfaufenthalte und Nebenstrecken. Nutze den Extra‑Tag, um Dong Van und Yen Minh ausführlicher zu erleben.
„Plane nicht nur kilometer, plane Pausen.“
Sehenswürdigkeiten und Stopps, die du unterwegs einplanen solltest
Entlang der Route liegen Aussichtspunkte und Kulturstätten, die du frühzeitig in deine Tagesplanung einbinden solltest. Priorisiere große Panoramen und ergänze sie mit ruhigeren Alternativen. So vermeidest du, dass ein Tag nur aus vollen Hotspots besteht.
Heaven Gate und Quan Ba Pass
Der Quan Ba Pass ist oft dein erster großer Ausblick. Komme früh, dann sind weniger touristen vor Ort und das Licht ist besser für fotos.
Song-Lo-Tal
Im Song-Lo-Tal findest du den türkisfarbenen Fluss und markante Fotofelsen. Suche erhöhte Standpunkte für die beste Perspektive und plane 20–40 Minuten ein.
Ma Pi Leng Pass
Der Ma Pi Leng Pass ist ein Pflichtstopp: Serpentinen, ein Viewpoint und tiefe Canyonblicke erwarten dich.
Fahre defensiv, halte Abstand und nutze die Aussichtspunkte für Sicherheitsstopps.
Vuong Mansion und kulturelle Stopps
Der Hmong Kings Palace (Vuong Mansion) bietet Einblick in lokale Geschichte. Er ergänzt die Natursehenswürdigkeiten und zeigt Dörfer und minderheiten‑Alltag.
Chinesische Grenze
Der sichtbare Grenzverlauf im Gebirge ist eindrucksvoll. Respektiere Sperrzonen und fotografiere sensibel.
Abstecher: Höhlen, Wasserfälle und Skywalks
Lung Khuy Höhle, kleine Wasserfälle und Skywalk‑Fotospots belohnen Nebenstrecken. Fahre solche Abschnitte nur bei passenden Straßenverhältnissen.
Wochenmärkte in Dong Van
Die Wochenmärkte in Dong Van sind farbenfroh und lohnen eine zusätzliche Nacht, wenn du Markt‑tag erwischst. Frage vorher nach Erlaubnis, bevor du Personen fotografierst.
„Plane Stopps klug: Kombiniere Viewpoints mit ruhigen Alternativen und passe die Tagesetappen an Straße und Licht an.“
Unterkünfte im Ha Giang Loop: Homestays, Hostels und gute Stopps
Praktische Unterkünfte entlang der Route sparen Zeit und Nerven. Plane so, dass du nicht im Dunkeln ankommst und genug Energie für den nächsten Tag hast.

Ha Giang Stadt: Base, Gepäck lagern und Start organisieren
Nutze die stadt als Basis. Hier lagerst du unnötiges Gepäck und klärst Mietdetails.
Gute Beispiele: Lila Inn oder Hong Hao Hostel & Motorbikes. Achte auf sichere Gepäckaufbewahrung und Unterstützung bei Routenfragen.
Yen Minh: ruhige Lage mit Bergblick
Yen Minh eignet sich für entspannte Zwischenstopps. Such ein homestay mit Aussicht wie Hoang Vu Homestay.
Dong Van: Altstadt‑Flair und Aussicht‑Unterkünfte
Dong Van bietet Atmosphäre und gute Essensauswahl. Dong Van Cliffside House ist ideal für Panorama und frühen Start zum Ma Pi Leng.
Du Gia: Bungalows, Homestays und entspannte Abende
In Du Gia findest du wenige, aber gemütliche Unterkünfte. Muong Tra Garden Homestay bietet Bungalows und Lagerfeuer‑Abende.
- Plane realistische Fahrzeiten und vermeide Ankunft im Dunkeln.
- Buch in der Hochsaison vor; sonst ist spontane Suche oft möglich.
- Habe immer ein Plan‑B für den nächsten Ort, falls das gewünschte Ende des Tages anders verläuft.
Motorrad, Roller und Ausrüstung: So bereitest du dich richtig vor
Für die Passagen im Hochland zählt vor allem eins: Motorleistung und Verlässlichkeit. Gerade in den Bergen brauchst du Reserven für steile Anstiege, Überholmanöver und unvorhergesehene Verzögerungen.

Roller oder Motorrad — warum mehr Leistung oft sinnvoll ist
Du entscheidest bewusst zwischen roller und motorrad. In den berge sind Modelle mit guter Beschleunigung und Gangschaltung klar im Vorteil.
Ein zu schwacher Roller kann bei längeren Steigungen am Limit fahren müssen. Das kostet Zeit, Nerven und erhöht das Risiko auf engen straßen.
Praktische Packliste für 3–5 Tage
Pack minimalistisch, aber komplett:
- 1–2 Wechselklamotten, Unterwäsche, Pyjama
- Jacke/Pulli, lange Hose, leichter Zwiebellook
- Regenponcho oder Regenjacke (Pflicht)
- Handy + Ladekabel, Kamera + Ladekabel, Kleingeld
- Snacks, Sonnencreme, Stirnlampe/Taschenlampe
Lade Offline-Karten (z. B. maps.me) und markiere deine Stops vor der Abfahrt. Auf der fahrt außerhalb der Orte ist mobiler Empfang oft schlecht.
Nutze WLAN in Unterkünften und Restaurants gezielt: Route prüfen, Wetter checken und Zeiten für nächste Etappe abstimmen.
Plane Puffer: steile Abschnitte brauchen mehr stunden als gedacht — nimm dir die zeit.
Sicherheit, Straßen und Polizei: typische Risiken und wie du sie vermeidest
Vor jeder Abfahrt klärst du, wie Straßenverhältnisse und Kontrollen deinen Tag beeinflussen. Kurze Vorbereitung reduziert Stress und schützt dich vor teuren Fehlern. Im Folgenden findest du praktische Hinweise für deine Fahrt.

Straßenbedingungen lesen und richtig reagieren
Die meisten Abschnitte sind asphaltiert, doch Baustellen erzeugen plötzlich Schotter und Erde. Nach Regen werden Kurven rutschig.
Fahre defensiv. Reduziere Tempo auf losen Abschnitten und suche den besseren Grip in der Mitte der Straße. Vermeide enge Nebenwege bei nasser Fahrbahn.
Führerschein und Dokumente klären
Für größere Modelle brauchst du einen offiziellen Motorrad-Führerschein und idealerweise den internationalen Führerschein. Ein reiner Autoführerschein reicht oft nicht.
Habe Papiere griffbereit. Das spart Zeit bei Kontrollen und verringert Stress.
Polizeikontrollen und Umgang mit problematischen Fällen
Kontrollen richten sich häufiger an allein fahrende fahrer. Bleibe ruhig, höflich und zeige nur geforderte Dokumente.
Im Zweifelsfall ruf deinen Vermieter oder dein Hostel an; lokale Hilfe deeskaliert viele Fälle.
Trage wenig Bargeld (z. B. ~20 €) und vermeide lange Diskussionen mit polizisten. Bei unangemessenen Forderungen kontaktiere Unterstützung.
Fahrstil für deine Sicherheit
Halte ein defensives Tempo, plane häufige Pausen und fahre nie nach Einbruch der Dunkelheit. In einer gruppe bist du sicherer und oft weniger Ziel von Kontrollen.
Wenn du auf eigene faust fährst, setze realistische Tagesziele und prüfe die stellen mit schlechtem Belag vorab.
| Risiko | Was passiert | Konkreter Tipp | Wenn es passiert |
|---|---|---|---|
| Schotter & Bau | Plötzlich schlechter Grip | Langsam, Blick nach vorn, Bremse dosiert | Anhalten, Strecke prüfen, gegebenenfalls umdrehen |
| Nässe | Rutschige Kurven | Tempo reduzieren, größere Linienwahl | Warten bis es trocknet oder Umweg wählen |
| Fehlende Lizenz | Bußgeld, mögliche Beschlagnahme | Vor Fahrt korrekte Lizenz besorgen | Vermieter anrufen, Dokumente klären |
| Polizeikontrolle | Diskussion oder Forderung | Ruhig bleiben, Dokumente zeigen, wenig Bargeld | Vermieter/Hostel kontaktieren, Situation deeskalieren |
Kosten, Budget und Zeit: Was dich der Loop wirklich kostet
Kalkuliere dein Budget realistisch, damit dich unterwegs keine Überraschungen treffen. Die wichtigsten Posten sind Miete, Benzin, Unterkunft und Essen. Plane außerdem Puffer für Kautionen und Aktivitäten ein.
Auf eigene Faust: grobe Richtwerte pro Tag
Roller mieten kostet etwa 8–12 €/Tag. Benzin liegt bei ~5 €/Tag. Dorm‑Betten kosten meist 5–7 €, einfache Mahlzeiten 1–2 €.
Alleinreisend kommst du mit rund 30 €/Tag gut aus. Zu zweit auf einem roller wird günstiger pro Person.
Geführte Touren und Easy Rider
Geführte Touren sind teurer, weil sie Guide, Unterkunft und oft drei Mahlzeiten enthalten. Easy‑Rider‑Pakete variieren; rechnet mit höheren tagespreisen als bei Selbstfahrern.
Zusatzkosten, die viele vergessen
- Kaution beim Verleih (manchmal sehr hoch, z. B. bis ~750 € im Extremfall).
- Permit (ca. 10 USD), Eintritte, Aktivitäten wie Bootstour (~100.000 VND).
- Trinkgeld und mögliche Strafzahlungen im schlimmsten fall.
Ein realistisches Budget und 4 tage reichen oft, um Komfort und Zeit optimal zu verbinden.
Fazit
Kurz zusammengefasst: So planst du smart, sicher und ohne unnötigen Stress. Viele Reisende empfehlen vier Tage für den giang loop, vor allem wenn du die landschaft wirklich genießen willst.
Wichtige Entscheidungen: beste Reisezeit wählen, Dauer (3/4/5 Tage) festlegen und die passende Reiseart aussuchen. Unsere zentralen tipps: früh starten, Tageslicht priorisieren und defensiv fahren.
Stress vermeidest du, wenn du Ha Giang City als Basis nutzt, Gepäck lagerst und die Route realistisch planst. Zwei Sicherheitshebel sind entscheidend: passende Fahrpraxis/Ausrüstung und ein klares Vorgehen bei Führerschein‑ und Polizeikontrollen.
Konkreter nächster Schritt: Anreise buchen, Route fixieren, Unterkünfte wählen und Miet‑/Tour‑Optionen vergleichen. Gute Vorbereitung macht die Fahrt zur unvergesslichen landschaft-Erfahrung.



